Skip to main content

Jüdisches Engagement in der Demokratie und der Kampf gegen Antisemitismus

Am 7.Dezember 2025 sprach Paul F. Nemitz, renommierter Jurist und Experte für europäische Rechts- und Digitalpolitik, bei uns über aktuelle gesellschaftliche Fragen.

Bis März dieses Jahres war er Hauptberater für die Justizpolitik in der EU-Kommission. Zuvor leitete er als Direktor die Bereiche Grundrechte und Bürgerrechte, zu denen auch der Kampf gegen Antisemitismus und Islamophobie in Europazählte.

Nemitz, Enkel des jüdischen Reichstagsabgeordneten, Arztes und Verlegers Dr. Julius Moses, der nach Theresienstadt deportiert wurde und dort verstarb, verband in seinem Vortrag berufliche Erfahrungen mit persönlichem Engagement. Er ist ehrenamtlich als Schatzmeister des Vereins Freunde und Förderer des Leo Baeck Instituts e.V. (Frankfurt), als Trustee des Leo Baeck Instituts in New York und als Vorsitzender der Arthur Langerman Stiftung an der Technischen Universität Berlin tätig.

Sein Appell galt dem Engagement für die Demokratie: Wenn sich klug und gut gesinnte Menschen nicht einbringen, übernehmen andere das Ruder – mit unabsehbaren Folgen. Nemitz rief dazu auf, die „schweigende Mehrheit“ zur lauten, aktiven Mehrheit zu machen. Dies seien wir unseren Kindern und unserer Geschichte schuldig.

Hier einige Impressionen des Abends: