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Spannendes und informatives von, mit und über die B'nai B'rith Frankfurt Schönstädt Loge
Spannendes und informatives von, mit und über die B'nai B'rith Frankfurt Schönstädt Loge
Photo © Jonathan Valesquez on Unsplash Com
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Podcast zur Ausstellung im Marchivum Mannheim
Die Geschichte der drei Frankfurter Logen (gegründet 1888, 1919 und 1922) und die der August Lamey-Loge in Mannheim (gegründet 1896) spiegeln die Historie des jüdischen Bürgertums in Deutschland wider.
Der Mannheimer Loge gehörten so unterschiedliche Persönlichkeiten wie der Verleger Julius Bensheimer, der Rabbiner Gustav Oppenheim und die Frauenrechtlerinnen Alice Bensheimer und Julie Bassermann an. Das Logenhaus am Zeughausplatz in C 4,12 war ein beliebter Veranstaltungsort. Im Nationalsozialismus wurde das Werk der Logen gewaltsam zerstört und ist heute weitgehend vergessen.
Die Ausstellung bringt dieses wichtige Kapitel in der Frankfurter und Mannheimer Stadtgeschichte in Erinnerung.
Die Ausstellung ist vom 14.5.–22.6.2025 im Marchivum Mannheim zu sehen.
Geschichten aus dem Bunker
Der Podcast aus dem MARCHIVUM, Mannheims Archiv, Haus der Stadtgeschichte und Erinnerung. Eine Koproduktion mit der Kulturredaktion des bermuda.funk – dem Freien Radio Rhein-Neckar e. V., unterstützt vom Freundeskreis MARCHIVUM.
Dauer ca. 47 Minuten, Dateigröße ca. 34 MB
Dieser Podcast wurde im April 2025 anläßlich der Ausstellung im Marchivum Mannheim aufgezeichnet.
Podcast "Jüdische Logen in Hessen"
Folge 6 des Podcast "Jüdisches Leben, Geschichte und Kultur in Hessen" der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung in Wiesbaden behandelt die Geschichte der jüdischen B'nai B'rith-Logen in Hessen, insbesondere in Frankfurt
Der Podcast erzählt von der Gründung des jüdischen „B'nai B'rith“-Ordens im 19. Jahrhundert – den Zielen, Aufgaben und Werten der jüdischen Logen, als Treffpunkte für jüdische Gemeinschaften und den Biografien und Schicksalen ihrer Mitglieder. Wir erfahren von der sozialen und karitativen Arbeit der Logen, der Verfolgung während des Holocaust und der aktuellen Situation der Logen in Deutschland.
Welche Werte und Geschichte haben die jüdischen Logen in Hessen geprägt? Welche Struktur und Aufgaben haben jüdische Logen? Welche bekannten Mitglieder gehörten ihnen im Laufe der Jahrhunderte an? Mit welchen Herausforderungen waren und sind die jüdischen Logen konfrontiert? Was bewegt die jüdischen Menschen in den Logen?
Diese und weitere Fragen bespricht Gastgeberin Isabel Gathof (Moderatorin, Filmemacherin und Medienproduzentin aus Hanau) mit ihren Gästen Dr. Birgit Seemann, wissenschaftliche Autorin des Standardwerkes zur Geschichte B’nai B’rith- Logen sowie Ralph Hofmann, Präsident der B’nai B’rith Frankfurt Schönstädt Loge e. V., Frankfurt am Main.
Informationen zur Moderatorin und ihren Gästen
Isabel Gathof hat sich im Laufe der letzten zehn Jahre als Nachwuchsfilmemacherin auf internationaler Ebene eine Kernkompetenz in der filmischen Umsetzung jüdischer Sujets erarbeitet und setzt sich inzwischen multimedial mit der jüdischen Geschichte Hessens auseinander.
Für ihren ersten abendfüllenden Kinodokumentarfilm „Moritz Daniel Oppenheim – Der erste jüdische Maler“ wurde Isabel Gathof u. a. 2018 mit dem Hessischen Newcomer Preis ausgezeichnet.
Dr. Birgit Seemann, Sozialwissenschaftlerin und Historikerin, hat zahlreiche Publikationen zu jüdischer Biografie- und Institutionengeschichte vorgelegt. Sie war langjährige Lehrbeauftragte für historisch-politische Bildung, Staatstheorie und Wirtschaftsethik an verschiedenen Universitäten und Hochschulen.
Zu ihren Buchveröffentlichungen zählen neben der ersten Biografie über die Politikprofessorin und Antisemitismusforscherin Eleonore Sterling (2013) erstmals Studien zum Frankfurter jüdischen Pflegeheim „Gumpertz’sches Siechenhaus“ (2019, mit Edgar Bönisch) und zu dem jüdischen Orden B'nai B'rith in Frankfurt am Main (2023) und in Nürnberg (2024).
Ralph Hofmann, 1952 in Frankfurt geboren, blieb nach dem englischen Abitur zunächst in England und begann direkt eine Ausbildung zum Rauchwarengroßhändler in dritter Generation – eine Branche mit großer jüdischer Tradition. Den Spuren seines Vater, Elias Hofmann, sel. A. (zweifacher Präsident der B'nai B'rith Loge) folgend, kam er zum jüdischen Orden B'nai B'rith.
Als heutiger Präsident der Loge ist es für ihn eine Ehre, die von G’tt den Menschen aufgetragene Pflicht – auf Hebräisch „Mitzvah“ – Gutes zu tun. Diese Aufgabe erfüllt mit Zufriedenheit. Sozial schwächer gestellte oder bedürftige Menschen zu unterstützen, basiert auf der Basis der Menschlichkeit, auf die sich die Arbeit der Loge vorwiegend beruft.
Die Hessische Landeszentrale für politische Bildung wurde 1954 gegründet und eine Einrichtung des Landes Hessen. Sie ist unmittelbar dem Hessischen Ministerpräsidenten zugeordnet und fester Bestandteil des politischen Lebens und der politischen Kultur in Hessen - parteiisch für Freiheit und Demokratie, nicht parteipolitisch.
Als einzige hessische Einrichtung führt sie politische Bildungsarbeit im öffentlichen Auftrag durch. Die HLZ ist in ihrer inhaltlichen Arbeit frei und politisch unabhängig. Ein Kuratorium aus neun Landtagsabgeordneten aller Parteien gewährleistet diese überparteiliche Arbeit.
Dauer ca. 51 Minuten, Dateigröße ca. 45 MB
Dieser Podcast wurde im November 2024 auf der Website der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung in Wiesbaden veröffentlicht. Weiterführende Links und Podcasts finden Sie auf den nachfolgenden Webseiten (einfach auf das Logo klicken).