Die Frankfurter Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg zu Gast in der Loge
Am Internationalen Frauentag, dem 8. März 2026, durfte die B’nai B’rith Frankfurt Schönstädt Loge einen besonderen Gast begrüßen: die Frankfurter Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg.
Dr. Eskandari-Grünberg wurde in Teheran geboren und engagierte sich bereits als junge Frau für Demokratie und Frauenrechte im Iran. Wegen ihres politischen Engagements wurde sie vom Regime verhaftet und im berüchtigten Evin-Gefängnis inhaftiert. 1985 gelang ihr die Flucht nach Deutschland, wo sie sich seither für Freiheit, Menschenrechte und demokratische Werte einsetzt.
Vor dem Hintergrund des aktuellen Krieges zwischen den USA, Israel und dem iranischen Regime erhielt das Gespräch eine besondere Aktualität. Denn zugleich wurde in der Runde die Hoffnung vieler Iranerinnen und Iraner angesprochen, eines Tages in einem freien und demokratischen Iran leben zu können.
Im Mittelpunkt des Treffens standen jedoch vor allem kommunalpolitische Themen sowie die bevorstehende Kommunalwahl in Frankfurt am Main am 15. März 2026. Dr. Eskandari-Grünberg stellte zentrale Punkte ihres politischen Programms vor und erläuterte ihre Perspektiven für die zukünftige Entwicklung der Stadt. Diskutiert wurden unter anderem Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Frankfurt sowie der entschlossene Einsatz gegen Antisemitismus und jede Form von Extremismus.
Die Mitglieder und Gäste der Loge nutzten die Gelegenheit zu einem offenen und intensiven Austausch. Gerade am Internationalen Frauentag erhielt der Besuch eine besondere symbolische Bedeutung, da auch über die Rolle von Frauen in Politik und Gesellschaft sowie über den Mut vieler iranischer Frauen gesprochen wurde, die sich seit Jahren gegen Unterdrückung und religiösen Zwang zur Wehr setzen.
Die B’nai B’rith Frankfurt Schönstädt Loge bedankt sich herzlich bei Dr. Eskandari-Grünberg für ihren Besuch und den offenen Dialog. Der Austausch unterstrich einmal mehr die Bedeutung eines engen Gesprächs zwischen Politik und Zivilgesellschaft für eine lebendige demokratische Kultur in Frankfurt.
Hier einige Impressionen des Abends: