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Logenkino "Tkumannhein" am 06.04.2025

„TKUMA“ (hebräisch) steht für Auferstehung – und damit symbolisch für den Wiederaufbau der Jüdischen Gemeinde Mannheims nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Geschichte der Gemeinde ist – wie die bis ins 17. Jahrhundert zurückreichende, jüdische Tradition der Quadratestadt – durch Migration und Vielfalt geprägt.

20250406 Kino Tukmannheim FilmplakatGemeinsam mit der ehemaligen Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Mannheims, Rita Althausen, gehen Elina Brustinova & Suhail Butt – die (bis ins Jahr 2024) eine in Deutschland einzigartige, jüdisch-muslimische Doppelspitze des Stadtjugendring Mannheim e.V. bildeten – auf Spurensuche nach der sichtbaren & unsichtbaren jüdischen Topographie der Stadt zwischen Rhein und Neckar. Stets im Fokus, was die Religionen & Kulturen verbindet.

Wie sich das Miteinander der Gemeinde und ihrer Jugend im Laufe von fast 8 Jahrzehnten bis heute gestaltet, schildern Zeitzeug*innen verschiedenster Altersgruppen & Herkunft im Rahmen authentischer Interviews, die sich mit beobachtenden Sequenzen jüdischen Lebens im Hier & Jetzt abwechseln.

Ein Schwerpunkt stellt dabei der europaweit größte Gesangs- und Tanzwettbewerb für jüdische Kinder und Jugendliche in Deutschland dar, den Mannheim bereits zweimal in Folge gewinnen konnte. Eine eskalierte Demonstration und ihre Folgen stellt das multikulturelle Miteinander Mannheims jedoch vor große Herausforderungen. Trotz des Lichts der Hoffnung – das sich als zentrales Motiv durch den Film zieht – wirft die Bedrohung durch den Antisemitismus Schatten auf die Gemeinde und ihre Mitglieder.

Hier einige Eindrücke von diesem spannenden Kino-Nachmittag.