12/11 - Vortrag mit Musik über Fritz-Löhner Beda

Sonntag, den 12. November 2017 um 17.00 Uhr
Vortrag mit Musik
Barbara Denscher und Helmut Peschina aus Wien sprechen über Fritz-Löhner Beda, den Liberettisten von Franz Lehár, der in Auschwitz ermordet wurde.
Musikalische Begleitung Tenor Martin Kellenbenz


CV Barbara Denscher
CV Hemlut Peschina

Frau Barbara Denscher und Herr Helmut Peschina haben eine beeindruckende Biographie über Fritz Löhner-Beda geschrieben.
Fritz Löhner-Beda, geboren 1883 in Böhmen, aufgewachsen in Wien, war einer der Stars des deutschsprachigen Entertainments der 1920er und 1930er Jahre. Als Librettist von Franz Lehár und Paul Abraham schrieb er Operettenklassiker wie etwa „Das Land des Lächelns“, „Viktoria und ihr Husar“ und „Die Blume von Hawaii“. Außerdem war Löhner einer der produktivsten Schlagertexter jener Zeit.

In vielen seiner Texte setzte er sich mit den politischen Entwicklungen seiner Zeit auseinander und vertrat dabei den Standpunkt eines bewussten Juden und engagierten Demokraten. Was er falsch einschätzte, war die Gefahr durch die Nationalsozialisten. Bereits 1938 wurde er verhaftet und zunächst nach Buchenwald, dann nach Auschwitz gebracht, wo er 1942 ermordet wurde.

Nicht nur für frühere Weggefährten, wie etwa Franz Lehár, schien er damit vergessen zu sein. Auch die Nachwelt vergaß den Namen jenes Mannes, dessen Werke jedoch stets als wesentlicher Teil der deutschsprachigen Kultur präsent blieben und dessen Leistungen allmählich wiederentdeckt werden.

Die Präsentation
„Kein Land des Lächelns“
findet statt am
Sonntag, den 12. November 2017
um 17.00 Uhr in den Räumen der Loge
Der Präsentation folgt eine kurze musikalische Einlage
Martin Kellenbenz, Tenor
Karin Heidrich, Klavier

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