01. März 2018 - Vortrag: Gerd Buurmann

Liebe Schwestern und Brüder,
liebe Freunde der Loge,

nach dem großen Erfolg des letzten Vortrags, Heinrich Heine „Eine Winterreise“ von Gerd Buurmann bei uns in der Loge im November 2016,
ist es mir eine große Freude und Ehre, Sie zu einen neuen Vortrag der Sonderklasse, mit dem Schauspieler und Pro-Israelaktivisten Gerd Buurmann einladen zu dürfen.
Gerd Buurmann ist Schauspieler und ein großer Freund Israels und der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland.
Er ist Betreiber der Seite „Tapfer im Nirgendwo“ https://tapferimnirgendwo.com

Der Vortrag findet statt am

Donnerstag, den 1. März um 19.00 in den Räumen der Loge,
Liebigstrasse 24 in Frankfurt am Main

Zu diesem Vortrag müssen Sie sich bis spätestens Montag, den 26. Februar 2018 anmelden.
Anmelden können Sie sich per Email, Telefon oder Fax. Die Kontaktdaten stehen in der
Signatur dieser E-Mail.

Für Mitglieder der Loge ist die Teilnahme kostenfrei. Von Nicht-Mitgliedern erwarten wir eine Spende in Höhe von 5,-- Euro pro Person, zu entrichten an der Abendkasse.

EINLASS IST AB 18.30 UHR,
vorher ist die Loge nicht besetzt!
Mit diesem Vortrag stehen wir in der Tradition früherer Veranstaltungen der
Loge zu Purim, die immer in Form eines Vortrags stattfanden.

Mit Ihrer Teilnahme erteilen Sie uns die Erlaubnis zur Veröffentlichung von Bildmaterial, welches im Rahmen der Veranstaltung aufgenommen wird.
Aus Rücksicht auf alle Gäste bitten wir generell auf die Nutzung von Handys während der Logenveranstaltung zu verzichten.

„Der Nathankomplex“ Ein Vortrag von Gerd Buurmann
„Mit Humor und viel Einfühlungsvermögen versteht es Gerd Buurmann, die Dinge auf den Punkt zu bringen, den Menschen zu vermitteln, sie zum Denken anzuregen. Wir schätzen seine Arbeit, sein Engagement sehr.“ (Abraham Lehrer und Chana Bennett im Namen der Synagogen-Gemeinde Köln)
Mit seinem Vortrag „Der Nathankomplex“ nähert sich Gerd Buurmann auf kultur-historische Weise der Frage nach den Gründen für das schwierige christlich-jüdische und das nicht minder schwierige deutsch-israelische Verhältnis.
Marc Neugröschel von der Hebrew University in Jerusalem schreibt:
„Gerd Buurmann ist es mit seiner gewinnenden Art gelungen, die Menschen im Publikum für die antisemitische Doppelmoral zu sensibilisieren, die zu einseitigen Verurteilungen des Staates Israel führt. Rhetorisch gut strukturiert und mit Hilfe schauspielerischer Einlagen, schaffte er es, dieses komplizierte Thema auf eine so eingängige und anschauliche Art und Weise darzulegen, dass man in den Gesichtern seiner Zuhörer förmlich sehen konnte, wie sie von Buurmanns Worten zum Nachdenken angeregt wurden.“
Gerd Buurmann analysiert die Beziehung des christlich geprägten Westens mit seinen jüdischen Brüdern und Schwestern und untersucht dabei besonders drei jüdische Charaktere, die die abendländische Kultur besonders geprägt haben: Jesus, Shakespeares Shylock und Lessings Nathan der Weise. Dr. Karl Thönnissen erklärt:
„Gerd Buurmann eröffnet in seinem Vortrag über den „Nathankomplex“ neue und erhellende Perspektiven auf das schwierige deutsch-jüdische Verhältnis: Er konfrontiert das Publikum, aber nicht nur mit triftigen Argumentationen und wenig bekannten Fakten, er zieht es auch emotional in seinen Bann, wenn er sich binnen Sekunden und ohne Kostümwechsel in Shakespeares Shylock verwandelt und so die Zuschauer schmerzlich nah an einem jüdischen Schicksal teilnehmen lässt.“
“Immer wieder bezog Buurmann in den letzten Jahren unmissverständlich Stellung zu unsäglichen antisemitischen Statements in diversen Medien und trug zur Debattenkultur in dieser Stadt womöglich mehr bei, als der nur noch um PR und Anzeigengelder buhlende Zeitungsbetrieb.” (Jules Lux vom Kölner Magazin Choices)

Ich würde mich sehr freuen, Sie alle persönlich in der Loge begrüßen zu dürfen.

In W. B. und E.

B'nai B'rith Frankfurt Schönstädt Loge e.V.
Liebigstraße 24
60323 Frankfurt Main

Tel: +49 (0) 69 7241379
Fax: + 49 (0) 69 707 68 939
e-mail: b.b.logeffm@t-online.de

CV Gerd Buurmann

Gerd Buurmann